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Tränen der Auflösung ...

  • Autorenbild: Josefine Rosenbaum & Heinrich Wolkenstein
    Josefine Rosenbaum & Heinrich Wolkenstein
  • 21. Jan. 2022
  • 1 Min. Lesezeit

Tränen der Auflösung.

Tränen der Vergänglichkeit mir meine Wangen zieren und tropfend der Tropfen mir meine Briefes zerlaufend Tinte, Blatt verschmieren.

Alles löst sich auf bei Zeiten, um einzugehen, in Gottes Schoss,

ich dacht ich müsste sterben, mein Ego klein doch dacht dies bloß,

inzwischen ewiger Unsterblichkeit.


Alle die du liebst, musst du dem Tode übergeben,

alles was dich liebt, wird dich darüber heben,

über die Erkenntnis, dass alles vergänglich ist.


Wenn ich in meinem Herzen bin, führt alles in sein Königreich wohl hin,

werd ich alle Leiden überwinden,

wenn an Gottes Versen mich werd binden.


Meine Liebste trug ich schon zu Grabe,

gab dem Tod so seine Gabe,

denn er von Gott geheiligt Läuterer er ist,

doch mit der Liebe Bewusstsein, kannst ihm nehmen seine Frist.


Alles, ja wirklich alles wird der Tod dir nehmen,

alles, ja wirklich alles kannst du dir jetzt nur selber geben,

wenn du wahrhaft verbunden zu leben beginnst.

Lebe ohne Bereuen deiner Tage und ganz wie von selbst wird Dankbarkeit dein Gemüt ereilen.


Fühlst du dich?

Fühlst du mich, dein Herz?

Fühlst du deine Nächsten?

Fühlst du das Leben?

Wo bist du, wo bist du?

Bevor der Tod uns trennt...

Dein Liebster

Verfasser: Steffen Oswaldt



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